2010-05-07
Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zu Besuch in Münster
Am 16. April war Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen zu Gast in Münster. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion unter dem Motto „Kernkraft als Brückentechnologie“ diskutierte der Minister mit Experten aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien über den Ausstieg aus der Atomenergie und die Chancen regenerativer Energieerzeugung.
Neben agri.capital Vorstand Bernd Hugenroth nahmen auch Dr. Norbert Allnoch vom Internationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR), Professor Dr. Martin Winter, Gründer des Batteriekompetenzzentrums Münster und Dr. Andreas Reuter vom Windenergieanlagenhersteller Kenersys an der Podiumsdiskussion teil.
Der Umweltminister erläuterte seine energiepolitischen Visionen und plädierte für den sukzessiven Ausbau der regenerativen Energien bei gleichzeitiger Reduzierung der Kernenergieerzeugung. Röttgen zeigte sich überzeugt, dass die Energieversorgung in Deutschland bis 2050 fast vollständig durch Erneuerbare Energieträger gedeckt sein wird.
Hugenroth bekräftigte seinen Appell an die Politik, die Rahmenbedingungen für Energieerzeugung auf Biogasbasis zu verbessern, um die von der Bundesregierung gesteckten Klimaziele erreichen zu können. Insbesondere die Öffnung des Wärmemarktes für Biogas sei hierfür ein geeignetes Mittel, so Hugenroth. Der Umweltminister nahm dieses Thema auf und versprach, in den entsprechenden Gremien darüber zu diskutieren.

















